Beamtenkredit

Ein Beamtenkredit ist ein spezieller Kredit, der an Beamte oder Angestellte im öffentlichen Dienst vergeben wird. Man nennt den Beamtenkredit auch Beamtendarlehen. Ein Beamtenkredit ist ein langfristiger Kredit mit einer Kreditlaufzeit von bis zu zwanzig Jahren. Meistens besteht eine Mindestvertragslaufzeit von zwölf Jahren. Da Beamte ein regelmäßiges und gesichertes Einkommen haben, ist das Risiko für das jeweilige Kreditinstitut sehr gering und der Beamtenkredit kann ohne große Bedenken gewährt werden. Aus diesem Grund hat ein Beamtenkredit auch vergleichsweise kleine monatliche Raten und einen Zinssatz, der deutlich geringer ist, als der von normalen Bankkrediten. Bei einem Hypothekenkredit muss man unbedingt die Hypothekenzinsen beachten.

Außerdem wird ein Beamtenkredit nur an Beamte auf Lebenszeit, Berufssoldaten, Richter, Akademiker in Festanstellung und Pensionäre bis zum achtundfünfzigsten Lebensjahr vergeben. Ein großer Unterschied zum Sofortkredit ist die durchgehend gleichbleibende monatliche Belastung über den gesamten Zeitraum. Der Zinssatz wird am Anfang für die gesamte Laufzeit des Kredites festgeschrieben und darf danach nicht mehr geändert werden. Man spricht beim Beamtenkredit auch von einer so genannten Zinsgarantie. Oft wird der Beamtenkredit mit einer Lebensversicherung oder Kreditabsicherung gekoppelt und mit der Auszahlung der Versicherung kommt es am Ende zur Tilgung.