Immobilienkredit

Wer ein Haus bauen oder kaufen will, benötigt eines ganz besonders - nämlich Geld. Nun ist es den meisten potentiellen Hausbesitzern nicht möglich die Finanzierung ihrer Immobilie vollständig aus dem eigenen Kapital zu bestreiten. Was bleibt, ist der Gang zur Bank oder Sparkasse, wo man sich aus einer vielfältigen Palette an Finanzierungsangeboten das richtige heraussuchen muss. Hierbei ist es ratsam, nicht nur verschiedene Modelle der Finanzierung, sondern auch unterschiedliche Anbieter in Betracht zu ziehen, da die Kosten für den aufgenommenen Kredit erheblich schwanken können. Darüber hinaus gibt es individuelle Förderungsmöglichkeiten durch staatliche Stellen. In jedem Fall gilt: Je mehr Eigenkapital, desto besser!

Eine beliebte Variante ist die komplette oder teilweise Abtragung des Immobilienkredites durch Wohnungsvermietung im eigenen Haus. Realistisch ist in den meisten Fällen die anteilsmäßige Abtragung durch Mieteinnahmen. Hat man sich dafür entschieden, die erwarteten Mieteinnahmen in die Finanzierung mit einfließen zu lassen, so ist es ratsam, sich über die Attraktivität der angebotenen Wohnung für mögliche Mieter klar zu werden. Hier spielt vor allem die Lage eine wesentliche Rolle. Ein Blick in die "Zu vermieten"-Spalte der Kleinanzeigen gibt weiteren Aufschluss über die Situation am lokalen Wohnungsmarkt. Die eventuell anfallenden Kosten durch Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten des Mietraumes sind genauso zu berücksichtigen, wie die Tatsache, dass ein Mieter jederzeit wieder ausziehen kann. Ist die richtige Mischung aus Eigenkapital, Rücklagen, Mieteinnahmen und Kreditsumme gefunden, funktioniert dieses Modell und wirft nach Tilgung der Schuld sogar Gewinn ab oder bietet Platz für die nächste Generation.

Ob mit oder ohne Wohnungsvermietung – bei der Finanzierung einer Immobilie muss der Kreditnehmer seinen Möglichkeiten realistisch einschätzen und eine ausreichende Reserve vorhalten.